Deutschsprachigen Gesellschaft für Spracherwerb und kindliche Sprachstörungen
Diese Fachgesellschaft soll als deutsches Pendant zur IASCL (International Association for the Study of Child Language) die verschiedenen Aspekte der Bearbeitung von Sprachentwicklungsstörungen vereinen: sowohl klinische als auch grundlagenwissenschaftliche Aspekte erhalten ein Forum; Elternkontaktforum steht neben dem wissenschaftlichen Austausch.
Ziele:
Allgemeine Ziele:- Informationsforum zum Störungsbild Sprachentwicklungsstörungen für Ärzte, Therapeuten, Eltern (Flyer, Publikationen der Mitglieder, Links)
- Informationen zu differenzialdiagnostischen Aspekten
- Bekanntmachen des Störungsbildes und des Störungsverlaufs
- Hinweise zu Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten
- Plattform für Eltern zum Austausch oder Möglichkeit zur Email/online-Beratung mit Fachleuten
- Plattform für Elternverbände
- Plattform zum wissenschaftlichen Austausch
- Plattform zur Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse (Links, Exposéseiten)
- Kontaktaufnahme zu Drittmittelgebern zur Stärkung der klinischen Forschung
Die Fachgesellschaft ist interdisziplinär angelegt. Sie soll Praktiker und Forscher der verschiedenen Disziplinen aufnehmen, die sich mit diesem Störungsbild beschäftigen. Sowohl Einzelpersonen als auch Verbände bzw. Institutionen können eintreten.
Darüberhinaus können betroffene Familien/Eltern eintreten.
Pläne für die Gründungsphase:
- Fachtagung zur Gründung 2010/2011: Die Tagung soll vor allem die wissenschaftliche Landschaft des deutschen Sprachraums zu Sprachentwicklungsstörungen darstellen. Vernetzungen, Zusammenarbeit und Kooperationen über das eigene Fachgebiet hinweg sollen so gestärkt werden. Jeder Forschungsstandort kann sich an der Posterpräsentation beteiligen. Die Poster können anschließend als PDF zum Exposé des Standortes auf der Homepage zum Download bereit gestellt werden. Die Vorträge sollen weniger den Standort vorstellen, als zentrale Forschungsergebnisse der letzten Jahre darstellen. Beiträge können nur beigesteuert werden, wenn der Eintritt in die Gesellschaft erfolgt ist. Datum und Ort steht noch nicht fest, wird auf der ISES bekanntgegeben.
- E-Journal auf Deutsch und Englisch; das Journal soll peer-reviewes sein; der Impactfactor soll beantragt werden. Neben den wissenschaftlichen Artikeln wird ein “Supplement” jede Ausgabe erweitern. Dieses wird spezifische Themen für den deutschsprachigen Raum abdecken. Beispiele für das Supplement sind Testvorstellungen, Evaluationen von Therapiemethoden und Ansätzen oder Fallvorstellungen. Diese Themen werden auf deutsch publiziert und erhalten ein englisches Abstract. Das Journal wird bei Elsevier erscheinen. Das Journal soll zunächst 2x jährlich erscheinen; nach der Anlaufphase wird auf 4 Ausgaben pro Jahr aufgestockt.
- ISES als Jahrestagung der Gesellschaft einbetten. Hierfür soll ein Organisationskommittee gegründet werden, dass eingegangene Beiträge reviewt und die Tagungsorte vergibt.